Warum eigentlich nicht?

Es gibt Neuigkeiten, bei denen einem sofort der Gedanke durch den Kopf schießt: Warum ist mir das nicht eingefallen? Anderseits hört man oft genug von Dingen, denen man ihren Erfolg kaum zugetraut hätte. Liest man dann so etwas, um anschließend hier zu landen, lautete die Frage allerdings nur noch: Warum ist es eigentlich nicht selbstverständlich, dass jeder/jede/jedes seine Stärken in die Betriebe des Landes einbringen kann? Arbeit gibt’s ja wohl genug! Sollten in dem einen oder anderen Unternehmen dafür noch irgendwie geartete Barrieren überwunden werden müssen, lässt sich darüber problemlos reden.

Geschichte(n) unterm Weihnachstbaum

Es war einmal… in einer nicht allzu fern gelegenen Region, deren wirtschaftliche Prosperität seit langem erheblich vom Bergbau abhängig war. Die mit übermenschlichen Kräften dem Berg entrissenen Rohstoffe fanden seit geraumer Zeit kaum mehr Abnehmer und durch das wachsende Umweltbewusstsein der Bewohnerinnen und Bewohner dieses Landstrichs geriet der ehemals boomende Wirtschaftszweig auch gesellschaftspolitisch unter Druck. Lauter und drängender wurden die Fragen bezüglich der ökonomischen Zukunft der Menschen und der Renaturierung der Landschaft um sie herum. Gleichzeitig war allerorten von den sagenhaften Möglichkeiten neuer Technologien zu hören, deren Segnungen aber nur um den Preis größter Anpassungs- und Lernbereitschaft zu haben waren…

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Nicht für die Schule…

für das (Arbeits)Leben lernen wir. Deshalb haben das Wissen um „Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Informationssicherheit“ sowie vier digitale Zusatzqualifikationen Eingang in die neuen Ausbildungsverordnungen für industrielle Metall- und Elektroberufe gefunden. Informationen, anschauliche Beispiele und Tipps zur praktischen Durchführung finden sich in den vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) bereitgestellten Umsetzungshilfen. Die sind übrigens auch dann interessant, wenn der eigene Betrieb (noch) nicht aus– aber fleißig weiterbildet, zeigen sie doch  mögliche Entwicklungspfade auf. Den richtigen Weg, um das alles in einen produktiven Arbeitsalltag zu integrieren, könnte dann wieder unser Projekt weisen…

 

 

Auf die (künstlichen) Finger geschaut

Eine kürzlich von der Wirtschaftsförderung Brandenburg veröffentlichte Studie widmet sich branchenübergreifend jenen Entwicklungen, die gerne mit den Schlagwörtern Industrie 4.0 oder Digitalisierung zusammengefasst werden. Auch wenn die Untersuchung nicht als repräsentativ, sondern vielmehr als Ist-Stand-Analyse ausgewählter Brandenburger Unternehmen zu verstehen ist, können die Ergebnisse aus immerhin 84 Beispielen durchaus als Untermauerung so mancher (auch) unserer Eindrücke der aktuellen Situation angesehen werden:

  1. Die Verknüpfung verschiedener Teilprozesse mit Hilfe digitaler Technik eröffnet neue Möglichkeiten der Produktion.
  2. In den meisten Betrieben handelt es sich nicht um ein vorrangig technisches Problem, sondern es geht vor allem um Fragen der Arbeitsorganisation und der (Weiter-) Entwicklung von menschlichen Kompetenzen.
  3. Wissen über den beschränkten eigenen Arbeitsbereich hinaus und besonders die Fähigkeiten, über diesen hinaus zu kommunizieren, sind Schlüsselqualifikationen.
  4. Flachere Hierarchien im Sinne von mehr Mitsprache aber auch höherer Verantwortung der Mitarbeiter*innen sind Voraussetzungen der nötigen Entwicklungsschritte.
  5. In vielen Lebens- und Arbeitsbereichen kommt digitale Technik nicht erst seit gestern zum Einsatz:

In Serie

Pünktlich zum meteorologischen Frühlingsanfang fand die Reihe der Brandenburgischen Betriebsrätekonferenzen ihre Fortsetzung. Bereits zum siebenten Mal trafen sich Landesregierung, Gewerkschaftsspitzen und Mitglieder der Belegschaftsvertretungen zu einem direkten Austausch. Dabei gehörte das Konzept der Guten Arbeit, als maßgebliches Element der Bemühungen, dem steigenden Innovationsdruck und der angespannten Fachkräftesituation angemessen zu begegnen, zu den zentralen Themen des Tages.
Und wo immer es gilt, eine moderne Arbeitsorganisation und Mitbestimmungsmöglichkeiten für Mitarbeiter als Wettbewerbsvorteil sowohl auf dem heimischen Arbeits – als auch auf dem Weltmarkt zu etablieren, sind auch die AutorInnen der Früchte der Arbeit nicht weit.

Teamleistung oder Schöne Feiertage

In diesem Jahr könnten die anstehenden Feierlichkeiten für manchen in der Region etwas üppiger ausfallen, als es in der Vergangenheit möglich war. Zumindest weisen die historisch niedrigen Arbeitslosenzahlen auf regelmäßige Gehaltseingänge auf eine größere Anzahl von Konten hin. Auch die Metall- und Elektroindustrie der Region saugt Arbeitskräfte regelrecht auf, was Engpässe erwartbar werden lässt.

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