Auf die (künstlichen) Finger geschaut

Eine kürzlich von der Wirtschaftsförderung Brandenburg veröffentlichte Studie widmet sich branchenübergreifend jenen Entwicklungen, die gerne mit den Schlagwörtern Industrie 4.0 oder Digitalisierung zusammengefasst werden. Auch wenn die Untersuchung nicht als repräsentativ, sondern vielmehr als Ist-Stand-Analyse ausgewählter Brandenburger Unternehmen zu verstehen ist, können die Ergebnisse aus immerhin 84 Beispielen durchaus als Untermauerung so mancher (auch) unserer Eindrücke der aktuellen Situation angesehen werden:

  1. Die Verknüpfung verschiedener Teilprozesse mit Hilfe digitaler Technik eröffnet neue Möglichkeiten der Produktion.
  2. In den meisten Betrieben handelt es sich nicht um ein vorrangig technisches Problem, sondern es geht vor allem um Fragen der Arbeitsorganisation und der (Weiter-) Entwicklung von menschlichen Kompetenzen.
  3. Wissen über den beschränkten eigenen Arbeitsbereich hinaus und besonders die Fähigkeiten, über diesen hinaus zu kommunizieren, sind Schlüsselqualifikationen.
  4. Flachere Hierarchien im Sinne von mehr Mitsprache aber auch höherer Verantwortung der Mitarbeiter*innen sind Voraussetzungen der nötigen Entwicklungsschritte.
  5. In vielen Lebens- und Arbeitsbereichen kommt digitale Technik nicht erst seit gestern zum Einsatz:

In Serie

Pünktlich zum meteorologischen Frühlingsanfang fand die Reihe der Brandenburgischen Betriebsrätekonferenzen ihre Fortsetzung. Bereits zum siebenten Mal trafen sich Landesregierung, Gewerkschaftsspitzen und Mitglieder der Belegschaftsvertretungen zu einem direkten Austausch. Dabei gehörte das Konzept der Guten Arbeit, als maßgebliches Element der Bemühungen, dem steigenden Innovationsdruck und der angespannten Fachkräftesituation angemessen zu begegnen, zu den zentralen Themen des Tages.
Und wo immer es gilt, eine moderne Arbeitsorganisation und Mitbestimmungsmöglichkeiten für Mitarbeiter als Wettbewerbsvorteil sowohl auf dem heimischen Arbeits – als auch auf dem Weltmarkt zu etablieren, sind auch die AutorInnen der Früchte der Arbeit nicht weit.

Teamleistung oder Schöne Feiertage

In diesem Jahr könnten die anstehenden Feierlichkeiten für manchen in der Region etwas üppiger ausfallen, als es in der Vergangenheit möglich war. Zumindest weisen die historisch niedrigen Arbeitslosenzahlen auf regelmäßige Gehaltseingänge auf eine größere Anzahl von Konten hin. Auch die Metall- und Elektroindustrie der Region saugt Arbeitskräfte regelrecht auf, was Engpässe erwartbar werden lässt.

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Abbildungen

Um Entwicklung abzubilden, zu verstetigen und sinnvoll weiterzuführen bedarf es oft richtungsgebender Strukturen. Orientierungshilfe für Projekte im Rahmen der Brandenburger Sozialpartnerrichtlinie liefert der regelmäßige Erfahrungsaustausch zwischen den Projektträgern, dem MASGF, der ILB, dem DGB und der UVB. So traf man sich am Freitag dem 13. Oktober bei schönstem Frühsommerwetter am idyllischen Seddiner See. Fazit: Fortschritt auf allen Ebenen.

Ein Bild von möglichen Fortschritten ganz anderer Art entwirft eine siebenteilige Doku – Reihe  mit dem vielsagenden Titel homodigitalis, die zudem noch ganz interessante Rückschlüsse auf die Gegenwart zulässt.

Die gut beratenen Berater

Unser Projekt im Rahmen der Brandenburger Sozialpartnerrichtlinie nimmt Fahrt auf. Wir danken der IG Metall, dem Verband der Metall- und Elektroindustrie sowie der Wirtschaftsföderung des Landes Brandenburg dafür, sich kurzerhand im Projektbeirat zusammengefunden zu haben.

 

Für die Umwelt!

Rechnergestützte Produktionsmethoden und zeitgemäße Arbeits-bedingungen sollen helfen Ressourcen zu schonen bzw. die Natur zu bewahren. Gleichzeitig werden bei der Herstellung des digitalen Handwerkzeugs alles andere als soziale und ökologische Bestnoten erreicht. Seit Anfang des Jahres arbeitet man ganz in der Nähe, genauer gesagt bei einem Anlagenbauer in Lübbenau, daran die Herstellung elektronischer Bauelemente umweltverträglicher zu gestalten.

Ein Stück Natur bei Lübbenau