Happy (?) Birthday!

Pünktlich zum ersten Jahrestag ihres Inkrafttretens – oder eben zu ihrem dritten Geburtstag –  ist die DSGVO wieder in aller Munde. Unstrittig ist wohl, dass sie einen intensiven Lernprozess angestoßen hat. Gleichzeitig zeigt nicht nur diese kleine Studie, dass der noch lange nicht als abgeschlossen betrachtet werden kann. Wir wagen mal die Prognose, dass das Wissen um den individuellen, wie den unternehmensweiten Datenschutz, Bestandteil kontinuierlicher Weiterbildungsmaßnahmen und Ursache anhaltender organisatorischer Modernisierung sein wird.

Hoffentlich bleibt der Jubilar dabei so unterhaltsam:

Warum eigentlich nicht?

Es gibt Neuigkeiten, bei denen einem sofort der Gedanke durch den Kopf schießt: Warum ist mir das nicht eingefallen? Anderseits hört man oft genug von Dingen, denen man ihren Erfolg kaum zugetraut hätte. Liest man dann so etwas, um anschließend hier zu landen, lautete die Frage allerdings nur noch: Warum ist es eigentlich nicht selbstverständlich, dass jeder/jede/jedes seine Stärken in die Betriebe des Landes einbringen kann? Arbeit gibt’s ja wohl genug! Sollten in dem einen oder anderen Unternehmen dafür noch irgendwie geartete Barrieren überwunden werden müssen, lässt sich darüber problemlos reden.

Geschichte(n) unterm Weihnachstbaum

Es war einmal… in einer nicht allzu fern gelegenen Region, deren wirtschaftliche Prosperität seit langem erheblich vom Bergbau abhängig war. Die mit übermenschlichen Kräften dem Berg entrissenen Rohstoffe fanden seit geraumer Zeit kaum mehr Abnehmer und durch das wachsende Umweltbewusstsein der Bewohnerinnen und Bewohner dieses Landstrichs geriet der ehemals boomende Wirtschaftszweig auch gesellschaftspolitisch unter Druck. Lauter und drängender wurden die Fragen bezüglich der ökonomischen Zukunft der Menschen und der Renaturierung der Landschaft um sie herum. Gleichzeitig war allerorten von den sagenhaften Möglichkeiten neuer Technologien zu hören, deren Segnungen aber nur um den Preis größter Anpassungs- und Lernbereitschaft zu haben waren…

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Nicht für die Schule…

für das (Arbeits)Leben lernen wir. Deshalb haben das Wissen um „Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Informationssicherheit“ sowie vier digitale Zusatzqualifikationen Eingang in die neuen Ausbildungsverordnungen für industrielle Metall- und Elektroberufe gefunden. Informationen, anschauliche Beispiele und Tipps zur praktischen Durchführung finden sich in den vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) bereitgestellten Umsetzungshilfen. Die sind übrigens auch dann interessant, wenn der eigene Betrieb (noch) nicht aus– aber fleißig weiterbildet, zeigen sie doch  mögliche Entwicklungspfade auf. Den richtigen Weg, um das alles in einen produktiven Arbeitsalltag zu integrieren, könnte dann wieder unser Projekt weisen…

 

 

Auf die (künstlichen) Finger geschaut

Eine kürzlich von der Wirtschaftsförderung Brandenburg veröffentlichte Studie widmet sich branchenübergreifend jenen Entwicklungen, die gerne mit den Schlagwörtern Industrie 4.0 oder Digitalisierung zusammengefasst werden. Auch wenn die Untersuchung nicht als repräsentativ, sondern vielmehr als Ist-Stand-Analyse ausgewählter Brandenburger Unternehmen zu verstehen ist, können die Ergebnisse aus immerhin 84 Beispielen durchaus als Untermauerung so mancher (auch) unserer Eindrücke der aktuellen Situation angesehen werden:

  1. Die Verknüpfung verschiedener Teilprozesse mit Hilfe digitaler Technik eröffnet neue Möglichkeiten der Produktion.
  2. In den meisten Betrieben handelt es sich nicht um ein vorrangig technisches Problem, sondern es geht vor allem um Fragen der Arbeitsorganisation und der (Weiter-) Entwicklung von menschlichen Kompetenzen.
  3. Wissen über den beschränkten eigenen Arbeitsbereich hinaus und besonders die Fähigkeiten, über diesen hinaus zu kommunizieren, sind Schlüsselqualifikationen.
  4. Flachere Hierarchien im Sinne von mehr Mitsprache aber auch höherer Verantwortung der Mitarbeiter*innen sind Voraussetzungen der nötigen Entwicklungsschritte.
  5. In vielen Lebens- und Arbeitsbereichen kommt digitale Technik nicht erst seit gestern zum Einsatz:

In aller Munde…

…so könnte man meinen, sind die persönlichen Daten von jedem von uns. Zumindest beschäftigt das Thema derzeit diejenigen, die ihre persönlichen Kontakte gern über (digitale) Soziale Netzwerke pflegen.

Die Gefahr, die Kraken für den Menschen darstellen, wurde auch schon mal überschätzt.

Reger diskutiert wird neuerdings auch, wie der Umgang mit personenbezogenen Daten – egal ob von Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten, Geschäftspartnern oder sonst einem menschlichen Wesen – in den Unternehmen Brandenburgs zu geschehen hat. Denn am 25.05.2018 ist es soweit, die EU – Datenschutzgrundverordnung tritt in Kraft.

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